Stilbegeisterte, Sonntagsdandys, Materialliebhaber, ewig Unzufriedene, Komfortverfechter, T-Shirt-Allergiker, sensible Gemüter, moderne Reinkarnationen von James Stewart, nonchalante Freigeister, familiäre Aushängeschilder, Krawattenträger aus Pflichtgefühl, Vorbilder an Schlichtheit mit Sinn für gezielte Extravaganz – die Männer von heute scheuen sich längst nicht mehr, ihre modischen Vorlieben selbstbewusst zu zeigen.
Einem Mann im Jahr 2020 ein Hemd zu schenken, birgt also die gleiche Chance auf Begeisterung – weil man sich gerne gut kleidet – wie auf Skepsis – weil man anspruchsvoller und stilsicherer ist denn je.
Doch gerade weil die moderne Männergarderobe ebenso vielseitig wie anspruchsvoll ist, haben wir uns bei Hast darauf spezialisiert, eines ihrer universellsten Stücke zu perfektionieren. Unsere Expertise, die wir seit 2012 in den Dienst des gepflegten Auftritts stellen, spiegelt sich in den unzähligen Facetten wider, wie man ein Hemd tragen kann.

Und wenn wir im Laufe der Zeit eines gelernt haben: Einem Mann zu Weihnachten ein Hemd zu schenken, bedeutet immer auch, ihm das Bild widerzuspiegeln, das man von ihm hat.
Hier finden Sie einige Tipps, um Geschmack und Bedürfnisse des Beschenkten treffsicher einzuschätzen – und das ideale Hemd auszuwählen.
Die verschiedenen Hemdenträger-Typen
Wenn es auch so viele Hemden wie Männer gibt – oder so viele Männer wie Hemden –, lassen sie sich dennoch in ein paar wesentliche Kategorien einteilen. Sobald Sie Ihren Beschenkten richtig eingeschätzt haben, finden Sie mühelos das passende Herrenhemd als Geschenk.
Die Vielfach-Träger
Es gibt Menschen, die ihre Meinung wie ihre Hemden wechseln, und solche, die ihre Hemden noch öfter wechseln als ihre Meinung. Dazu gehören vor allem jene, die an einen recht verbindlichen Dresscode gebunden sind, der sie selbst bei Zoom-Meetings dazu verpflichtet, zumindest bis zur Taille im klassischen Anzug mit Krawatte zu erscheinen.

Um für diesen Typ das richtige Herrenhemd zu Weihnachten zu finden, werfen Sie am besten einen Blick in seine Garderobe. Ist das Gesamtbild schlicht – makellose blaue und weiße Hemden ohne Schnörkel –, bleibt man am besten subtil. Setzen Sie auf feine Nuancen durch eine besondere Webart wie Twill, Pinpoint, Flanell oder Fil-à-Fil. Es ist etwas gewagter, ein Herrenhemd mit einer außergewöhnlichen Kragenform wie einem Clubkragen oder Stehkragen zu verschenken – doch wenn der Wunsch nach mehr Vielfalt bereits geäußert wurde, warum nicht den Schritt zu verschiedenen Kragenformen wagen?
Und wenn es das Budget erlaubt, machen Sie ihm mit unserem Premium-Hemd eine besondere Freude: Ein makelloses bügelfreies weißes Hemd, gefertigt in Europa und veredelt mit im Zampa-di-Gallina-Stich angenähten Perlmuttknöpfen – das vollendete Hemd und die Garantie für ein stilsicheres Geschenk.
Die Liebhaber des Casual Chic
Für sie ist das Hemd keine Pflicht, sondern Passion, Leidenschaft und ein unverzichtbarer Teil des Alltags. Man trägt es aus Überzeugung und weil es einem steht. Hin und wieder weicht man für einen legeren Moment auf ein T-Shirt aus, doch wirklich wohl fühlt man sich erst dann, wenn die Silhouette durch ein perfekt sitzendes Hemd zur Geltung kommt.

Für diese empfiehlt sich der umgekehrte Weg: Man nimmt die Garderobe genau unter die Lupe – nicht um festzustellen, was überwiegt, sondern was noch fehlt. Als Geschenk wählt man dann das Herrenhemd, das ein ohnehin gut ausgestattetes Repertoire sinnvoll ergänzt. Das Flanellhemd in Beige, die Kombination aus Clubkragen und Chambray, das klassische, doch oft vergessene graue Oxford-Hemd, das karierte Twill-Hemd oder ein feines Zéphirhemd – es liegt an Ihnen, die neue Leidenschaft für Ihren Hemden-Liebhaber zu entdecken.
Die Hemdenmuffel
Ja, das gibt es tatsächlich, und man kann nicht behaupten, dass wir es wirklich verstehen. Doch die Frage lautet: Kann man jemandem zu Weihnachten ein Herrenhemd schenken, der eigentlich nie eines trägt? Vielleicht fehlt es uns an Objektivität, aber unsere feste Überzeugung tendiert natürlich zu einem klaren Ja.

Man muss nur das richtige wählen! Für Einsteiger empfiehlt sich ein legeres Hemd. Mit seiner Bewegungsfalte im Rücken, weichen Stoffen und einem etwas kürzer geschnittenen Rückenteil trägt es sich fast so unkompliziert wie ein T-Shirt – oder lässt sich im Layering ideal darüber tragen.
Bedenken Sie: Einem Mann, der eigentlich nie eines trägt, ein Hemd zu schenken, macht die Welt ein kleines Stück eleganter. Und für diesen feinen Sinn für guten Stil wird Ihnen gewiss niemand böse sein.