Le téméraire costume workwear

Der wagemutige Workwear-Anzug

5 Min. Lesezeit

Seit vielen Jahren kündigt ein Schwarm von Unglücksvögeln das Ende des Anzugs an. Gestützt auf die Lockerung der Dresscodes und die Ausweitung des Komfortbereichs erklären viele den Anzug für tot und begraben.

Bei Hast glauben wir nichts davon.

Er lebt nicht nur, wie wir bereits gezeigt haben, sondern erfreut sich darüber hinaus einer beispiellosen Vitalität. Zweiteiler, Dreiteiler, unkonventionell, kombiniert: Er wirkt frischer denn je, und unsere beiden Workwear-Anzüge werden dem gewiss nicht widersprechen.

Ein Anzug, aber Workwear

Nein, der Ausdruck „Workwear-Anzug“ ist keineswegs ein Oxymoron. Da ein Anzug nichts anderes als ein Ensemble aus demselben Stoff ist, lässt sich durchaus ein nicht formeller Anzug denken.

Im Übrigen haben wir genau das mit diesem Paar Zweiteiler getan, das von der Arbeitswelt inspiriert ist. Ein atemberaubendes Duo, das wir Sie jetzt entdecken lassen möchten.

Eine von Freiheit geprägte Interpretation

Hinter diesen Workwear-Anzügen steht eine Vintage-Inspiration aus der persönlichen Sammlung unseres Stylisten. Unter uns gesagt: Es handelt sich um einen Arbeitsanzug, der sich zwischen Latzhose und Schneiderkunst verirrt hat und auf dessen Grundlage Sébastien die Modelle entwickelt hat, die Sie vor sich sehen.

Wie Sie sehen, treffen die Codes der Arbeitskleidung auf jene des festlichen Kleidungsstücks und ergeben ein unerwartetes, erfrischendes Resultat.

Ein Hybrid, der ganz selbstverständlich funktioniert – dank einer klugen Dosierung in der Anordnung seiner Teile.

Eine Passform auf den Millimeter

Dem Anzug entsprechend haben wir klare Linien und ein besonders durchdachtes Design ausgearbeitet. Oben sitzt ein unstrukturierter Zweireiher mit fallenden Revers über einer Bundfaltenhose mit mittelhohem Bund, die durch eine Bügelfalte entlang des Beins geprägt ist.

Mit ihrer recht geraden Passform, ihrer ungefütterten Konstruktion und ihren drei abgeschrägten aufgesetzten Taschen, zeigt sich das Arbeitserbe der Jacke dennoch in ihrem Erscheinungsbild, was sie zu einem äußerst vielseitigen Stück macht.

Zusammen oder getrennt getragen, können die beiden Teile dieser originellen Anzüge so ein elegantes Ensemble bilden, eine lässige Kombination schaffen oder mehr oder weniger entspannte Looks ergänzen.

Ein entscheidendes Material

Neben der Passform sind es natürlich unsere Stoffe, die diesen Anzügen einen besonderen Dreh verleihen.

Fern von den Wollstoffen, die traditionell formellen Anzügen vorbehalten sind, haben wir es hier mit einer Mischung aus 58% Baumwolle und 42% Leinen beim beigen Modell und mit 100% Baumwolle bei seinem navyfarbenen Pendant zu tun. Die Eigenschaften dieser beiden bekannten Naturfasern verbindend, weist das erste einen trockenen, lebendigen Griff auf, zugleich dicht und erstaunlich leicht.

Der zweite setzt ganz auf die Weichheit und den seidigen Charakter der Baumwolle, um einen einfarbigen, samtigen Stoff zu schaffen.

In Italien gewebt, unterscheiden sich die Stoffe dieser beiden Exzentriker nur leicht: Während das Baumwolle-Leinen-Métis der Workwear-Welt ihr unverkennbares Fischgrätmuster entlehnt, zeigt sich die 100% Baumwolle in einer konventionelleren, aber ebenso strahlenden Leinwandbindung.

Während das Fischgrätmuster dem Ensemble Textur und Vertikalität verleiht und dem aufmerksamen Auge feine Streifen offenbart, wird der navyfarbene Stoff eher Liebhaber schlichter, minimalistischer Eleganz begeistern.

Eine Jacke, drei Arten, sie zuzuknöpfen

Über die gekreuzten Inspirationen hinaus, die sie so vielseitig machen, ist die Jacke unserer Workwear-Anzüge ein kleines Wunderwerk an Einfallsreichtum, das sich auf drei Arten tragen lässt. Dank der Konstruktion der Knopfleiste stehen Ihnen drei Optionen offen, von der elegantesten bis zur lässigsten.

Zunächst können Sie sie selbstverständlich wie einen Zweireiher-Blazer tragen, indem Sie das linke Vorderteil mithilfe der beiden mittleren Knöpfe über dem rechten schließen. Dies ist die eleganteste Lösung, da sie die Taille betont und zugleich den Oberkörper vorteilhaft zur Geltung bringt, während der Ausschnitt sich frei entfalten kann.

Zweite Alternative: Es ist möglich, die beiden oberen Knopfreihen zu schließen. Dadurch reduzieren Sie den Raum für die Revers und führen Ihr kostbares Stück stärker in Richtung Workwear. Etwas lässiger, bleibt diese Alternative sehr elegant und wird das Beste aus ihrer doppelten Herkunft herausholen. Die unbekümmerteste der formellen Jacken oder die eleganteste der Arbeitsjacken – das liegt bei Ihnen.

Schließlich hindert Sie nichts daran, sie ganz oben zuzuknöpfen und mit aufgestelltem Kragen zu tragen. Ob gegen schlechtes Wetter oder um den Workwear-Charakter voll auszuspielen: Diese Option ist dank des verdeckten Knopfes am oberen Ende der Brustpartie durchaus denkbar.

Traditionell wird der unterste Knopf nie geschlossen (weder bei einem Einreiher noch bei einem Zweireiher), und wir empfehlen Ihnen, diese Gepflogenheit auch hier zu beachten. Allerdings hindert Sie nichts daran, sie von oben bis unten und von unten bis oben zuzuknöpfen, wenn Ihnen danach ist. Die einzige Regel lautet: Es gibt keine Regeln.

Den neuen Workwear-Anzug von Hast tragen

In „Workwear-Anzug“ stecken „Anzug“ und „Workwear“, was Ihnen eine erste Vorstellung von dem Spektrum gibt, das Ihnen dieses Schlüsselensemble unserer Frühjahr-Sommer-Kollektion 2024 eröffnet.

Wenn Sie seinen Charakter als Zweiteiler ernst nehmen, können Sie ihn mit einem einfarbigen Hemd und einer Krawatte tragen, um einen besonders originellen eleganten Look zu schaffen. Für Hochzeiten und andere sommerliche Feiern kann dies eine besonders interessante Option sein.

Weiterhin , was den Anzug betrifft, bleibt die Karte des Casual-Chic und/oder des Kombinierens unterschiedlicher Teile ein Trumpf, der Eleganz und Schlichtheit verbindet. Beispielsweise empfehlen wir das Ensemble mit einem gestreiften T-Shirt, die Hose mit einem Poloshirt aus Strickwaren oder die Jacke über einem farbigen Trikot und einer schön verwaschenen Jeans.

Um seine Workwear-Seite zu betonen, kann es eine kluge Wahl sein, den Anzug (oder eines seiner Teile) mit einem Henley, einer Denim-Hose oder einem Chambray-Hemd zu kombinieren; so entsteht stilistische Harmonie und historische Kohärenz.

Die Pflege des Workwear-Anzugs

Hier stehen Ihnen zwei Wege offen.

Am naheliegendsten ist die Reinigung, bei der Sie Ihren Anzug lediglich für eine fachgerechte chemische Reinigung abgeben müssen.

Am günstigsten ist die Handwäsche, die Sie selbst in etwas kaltem Wasser mit einer kleinen Menge Waschmittel durchführen können. Im zweiten Fall folgt der Trocknungsschritt, der auf einem Bügel und geschützt vor direktem Sonnenlicht erfolgen sollte.

Machen Sie sie sich zu eigen

Offensichtlich sind diese Workwear-Anzüge markante Stücke. Auf den ersten Blick einschüchternd, erweisen sie sich dennoch als unkompliziert und gefügig, fähig zum Besten über das gesamte stilistische Spektrum hinweg.

Zwischen der Eleganz ihrer Mutter (dem Sakko) und dem Charakter ihres Vaters (der Arbeitskleidung) haben sie eine außergewöhnliche Vielseitigkeit geerbt, die Sie im Alltag nach Belieben auf die Probe stellen können.

Bereit?