Wir freuen uns, Ihnen die ersten von Hast entworfenen Badehosen vorzustellen. Als Liebhaber der Herrenmode im weitesten Sinne wollten wir unser Angebot erweitern und dieses unverzichtbare Kleidungsstück für den Mann im Urlaub entwickeln, etwas technischer als die meisten Stücke, die wir bereits anbieten.
Wir haben uns für Seersucker entschieden. Eine aus Indien stammende Webtechnik, bei der ein gespannter und ein lockerer Faden abwechseln und so ein Stoff mit Kreppstruktur entsteht. Dieser besondere, angenehm anzufassende Stoff eignet sich besonders für Badehosen. Seine luftige Textur trocknet schnell, und die hohe Dichte seiner Wellenbindung macht ihn besonders strapazierfähig. Unsere Badehosen sind in drei Farben erhältlich – Blau, Grün und Rot – und lassen sich dank eines weißen Baumwollkordels mit einem hübschen roten Wachsabschluss an der Taille enger ziehen, damit alles gut sitzt! Sie werden aus einem Baumwoll- und Polyesterstoff aus Portugal gefertigt und ebenfalls in Portugal konfektioniert.
Neben ihrer Bedeutung als Kleidungsstück, denn jeder Mann sollte elegant sein, auch am Strand, ist die Badebekleidung aufgrund ihrer Entwicklung, die eng mit den Veränderungen der Gesellschaft verbunden ist, ein faszinierendes Stück.

Ursprünglich war das Baden auf den privaten Raum beschränkt – insbesondere in der Antike –, Männer und Frauen badeten damals nackt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Badekleidung nach und nach demokratisiert und folgte dabei eng den politischen, gesellschaftlichen und sittlichen Entwicklungen. Während es zu Beginn des Jahrhunderts üblich war, den Körper zu bedecken, ob Mann oder Frau, veranlassten die ersten bezahlten Urlaubstage 1936 unter der Volksfront immer mehr Menschen dazu, für Wochenenden oder Ferien ans Meer zu fahren. Die Kleidung folgt wie immer diesen Entwicklungen, und Hitze wie Gewohnheit verkürzen nach und nach die Stoffbahnen. Auch der Sport spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Schnitte von Badebekleidung. In den 60er Jahren wurde das sportliche Schwimmen zu einer verbreiteten Praxis, und die Badeanzüge passten sich an, indem sie körpernäher wurden. Umgekehrt erlebten die 70er Jahre den Aufstieg des Surfens und seines Lifestyles, mit einer Vorliebe für weite Badeshorts und dazu passendes langes Haar.

Kurz gesagt: Die Entwicklung der Badebekleidung lässt sich nicht von den gesellschaftlichen Sitten und sportlichen Praktiken trennen. Heute passt sich die Badebekleidung dem Kontext an und löst sich von starren Vorgaben: Sie ist entweder auf den Sport spezialisiert oder ein Freizeitstück, das jeder nach seinen Vorlieben trägt. Auch wenn stillschweigend angenommen wird, dass mittellange Badeshorts (wie wir sie anbieten) oft die Favoriten unserer Zeitgenossen sind. Unter allen Umständen sollte sie jedoch mit Stil getragen werden. Gehen wir baden?