Wenn es Zeit ist, die Routine des Alltags hinter sich zu lassen, zu fliehen und fern der Sorgen des Wirklichen durchzuatmen, ist es nie eine schlechte Idee, in den Süden zu fahren. Eine Geschichte von Wärme – die des Himmels natürlich, aber auch die der Herzen und Formen. Der Mann, der die neue Frühjahr-Sommer-Kollektion von Hast trägt, macht sich auf, Marseille zu entdecken. Es ist ein Eintauchen, ja eine flüchtige Erkundung, wie ein Traum, über den die Zeit nicht ganz Macht hätte.


Vom Enthusiasmus des Mistral getragen, bewegt er sich durch die glückliche Vielfalt der phokäischen Stadt. Er entdeckt ihre Bewohner, allesamt Romanfiguren, und ihre Ausstrahlung, die stets etwas von einer Liebeserklärung hat. Entlang des Hafens, inmitten der Gassen, an der Corniche und weit draußen bei den Calanques taucht er in Farben und Aromen ein. Da sind die stolzen Blautöne des Meeres und der Becken des berühmten Cercle des Nageurs, das Ocker der Felsen und alten Häuser sowie das ewige Weiß von Notre Dame de la Garde. Da sind die tausend Gewürze des Marktes und die tausend Früchte der Fischauktion. Wer Marseille sieht, wird eins mit einer eigenen, belebenden, berauschenden Welt.
Das sind Stücke, die der Zeit standhalten und bereit sind, von ihr Patina anzunehmen. Es sind Stücke, denen man eine Geschichte geben muss, im Süden und überall sonst.
Die zu diesem Anlass präsentierte Kollektion erzählt gewissermaßen vom Eklektizismus und der Spontaneität der Stadt. Gestützt auf die reiche Handwerkskunst, die unsere Kollektionen seit unseren Anfängen prägt, haben wir eine Reihe von Stücken entworfen, die den Geist von heute in sich tragen und zugleich unserem Erbe Tribut zollen. So entstehen besondere Stücke: robuster japanischer Chambray, wie geschaffen, um die Alleen in einem Zug zu durchstreifen und die kleine Welt der Vorstadtbistros zu erobern. Dazu die Leichtigkeit französischen Seersuckers, von Hanf, italienischem Leinen und Washi, wenn es Zeit ist, ans Meer zu fahren und den Horizont zu verschlingen.


Wie Marseille sind dies Stücke, die der Zeit standhalten und bereit sind, von ihr Patina anzunehmen. Es sind Stücke, denen man eine Geschichte geben muss, im Süden und überall sonst. Uns allen liegt es offen, uns zu entfliehen, uns inspirieren zu lassen.