Entdecken Sie unser umfassendes Glossar rund um das Herrenhemd: Von Fachbegriffen bis hin zu feinen Verarbeitungsdetails erfahren Sie alles über Stoffe, Passformen, Webarten und mehr. Perfekt für Liebhaber anspruchsvoller Herrenmode und alle, die das Schneiderhandwerk hinter dem perfekten Hemd schätzen.
A
- Bequemlichkeitszugabe: Zusätzliche Weite im Schnittmuster für uneingeschränkten Tragekomfort.
- Bindung: Systematische Verkreuzung von Kett- und Schussfäden, die das Gewebe bildet.
B
- Kragenstäbchen: Kleine, flache Stäbchen aus Edelstahl, die für den perfekten Sitz der Kragenspitzen sorgen.
- Schräger Fadenlauf: Im 45-Grad-Winkel zum Fadenlauf zugeschnittener Stoff für mehr Elastizität und geschmeidigen Fall.
- Perlmuttknopf: Knopf aus natürlicher Muschelschale (Troca), deutlich edler und langlebiger als Kunststoff.
- Knopflochleiste: Gesamtheit der Knopflöcher zum Schließen eines Hemds.
- Manschettenknöpfe: Kleine Accessoires zur Zierde eines Hemds mit Umschlagmanschetten. Das perfekte Detail, um eine Leidenschaft, ein wichtiges Datum oder eine Prise Humor dezent zum Ausdruck zu bringen.
C
- Musterabstimmung: Sorgfältige Ausrichtung von Mustern und Karos beim Zuschnitt eines Kleidungsstücks.
- Karo (Muster): Hemdenmuster, dessen Lässigkeit mit der Größe der Karos zunimmt.
- Chambray: Gewebe mit dezent melierter Optik, meist aus Baumwolle oder Leinen gefertigt.
- Kragen: Oberer Abschluss des Hemds. Es gibt unzählige Varianten, von zeitlos-klassisch bis modern.
- Button-Down-Kragen: Kragen mit Knöpfen an den Kragenschenkeln für perfekten, formstabilen Halt.
- Tab-Kragen: Kragen mit schmalem Verbindungssteg unter dem Krawattenknoten, der die Kragenschenkel zusammenhält.
- Kläppchenkragen: Kragen mit nach vorne geklappten Ecken, der mit einem Knopf geschlossen wird.
- Cutaway-Kragen: Kragen mit weit gespreizten Kragenschenkeln, ideal für breitere Krawattenknoten.
- Klassischer Kragen: Zeitloser Kragen mit schmaler Spreizung und nach unten zeigenden Kragenspitzen.
- Invertierter Kragen: Kragen mit nach innen gelegtem Kragensteg für eine besonders cleane Optik.
- Kentkragen: Kragen mit mittlerer Spreizung, die goldene Mitte zwischen klassischem Kragen und Cutaway.
- Mao-Kragen: Kurzer Stehkragen ohne Umschlag mit abgerundeten Enden, die sich nicht überlappen, meist leicht geöffnet getragen.
- Stehkragen: Kragen nur aus Kragensteg ohne Umschlag, dessen Enden sich überlappen und mit einem Knopf geschlossen werden.
- Nadelkragen: Kragen, dessen Schenkel mit einer Kragennadel verbunden werden.
- Rundkragen: Moderner Kragen mit abgerundeten Kragenschenkeln.
- Tunis-Kragen: Lässig geschnittener, T-förmiger Kragen, der bis zur Brustmitte geschlitzt ist.
- Gekämmte Baumwolle: Weiche, seidige Baumwolle, bei der vor dem Spinnen kurze Fasern ausgekämmt werden, sodass nur die längsten erhalten bleiben.
- Baumwolltwill: Dichteres, strapazierfähiges Hemdengewebe mit feiner Diagonalstruktur.
- Krawatte: Klassisches Herren-Accessoire, das unter dem Hemdkragen um den Hals getragen wird.
- Französische Naht: Doppelnahttechnik, bei der keine offenen Stoffkanten sichtbar bleiben.
- Kreuzstich: Über Kreuz angenähte Knöpfe für besonders haltbaren, dauerhaften Sitz.
- Parallelnähung: Art des Knopfannähens, bei der die Fäden zwei parallele Linien bilden.
D
- Denim: Strapazierfähiges Baumwollgewebe in Köperbindung mit feiner Diagonalstruktur, bekannt von der Jeans.
- Zweifach gezwirnt: Aus zwei Kett- und zwei Schussfäden gewebter Stoff für besondere Reißfestigkeit und Langlebigkeit.
E
- Armloch: Öffnung am Hemdkörper, an der der Ärmel von der Schulter bis zur Achsel eingesetzt wird.
- Schulterbreite: Die Schulternaht des Hemds ist einer der entscheidenden Messpunkte für die richtige Passform.
F
- Kettfaden: Längsgerichteter Faden im Gewebe, der zusammen mit dem Schussfaden auf dem Webstuhl den Stoff bildet.
- Schussfaden: Quer zur Webkante verlaufender Faden, der mit den Kettfäden zum fertigen Gewebe verwebt wird.
- Flanell: Leichter, weicher Stoff mit angerauter Haptik, meist aus Wolle oder Baumwolle.
- Kräuselung: Feine Stofffältelungen, die für dezentes Volumen oder Passgenauigkeit sorgen.
G
- Aufgesetzte Knopfleiste: Sichtbare Knopfleiste, typisch für legerere Hemden.
- Verdeckte Knopfleiste: Verdeckt gearbeitete Knopfleiste für ein besonders cleanes, formelles Erscheinungsbild des Hemds.
- Einfache Knopfleiste: Sichtbare Knopfleiste, typisch für klassische Hemden.
- Flächengewicht: Stoffgewicht pro Quadratmeter. Je höher das Gewicht, desto dichter und wärmender ist der Stoff.
H
- Seitenkeile: Kleine Stoffdreiecke am unteren Seitensaum des Hemds zur Verstärkung gegen Ausreißen.
I
- Druckmuster: Auf den Hemdenstoff aufgedrucktes Muster.
L
- Wolle: Natürliche Tierfaser aus dem Vlies von Schafen.
- Leinen: Pflanzliche Naturfaser aus den Stängeln der Flachspflanze. Dank kühlender Eigenschaften ideal für den Sommer.
- Rückenlänge: Maß des Hemds von der Schulternaht bis zum Saum.
- Länge Casual-Hemd: Kürzere Länge, optimal konzipiert, um über der Hose getragen zu werden.
- Länge Businesshemd: Ausreichende Länge, um das Hemd komfortabel in der Hose zu tragen.
M
- Manschette: Ärmelabschluss eines Hemds in verschiedenen Ausführungen, etwa als klassische Sportmanschette oder Umschlagmanschette.
- Konfektion: Zusammensetzen und Verarbeiten der einzelnen Schnittteile zu einem fertigen Hemd.
- Muster: Gewebtes oder gedrucktes Dessin auf dem Stoff.
N
- Fliege: Elegantes Herren-Accessoire, stilvolle Alternative zur Krawatte.
O
- Oxford: Robuster Hemdenstoff aus Baumwolle mit charakteristisch körniger Textur.
P
- Patte: Stoffteil zur Verstärkung und Führung der Knopfleiste.
- Posamenten-Knoten: Zierknöpfe aus geflochtener Seide für Hemden mit Umschlagmanschette.
- Hahnentritt (Muster): Geometrisches, kleinteiliges Muster, traditionell in Schwarz-Weiß.
- Abnäher: Eingenähte Falten, die dem Kleidungsstück eine taillierte, passgenaue Form verleihen.
- Hemdbrust: Verstärkter Stoffeinsatz auf der Vorderseite eines Hemds, meist für festliche Anlässe.
- Tasche: Auf ein Kleidungsstück aufgenähte Tasche zur Aufbewahrung kleiner Gegenstände.
- Pattentasche: Hemdtasche mit einer Stoffklappe, die die Taschenöffnung abdeckt.
- Runde Tasche: Hemdtasche mit abgerundeten unteren Ecken.
- Manschetten: Unterer Ärmelabschluss des Hemds am Handgelenk.
- Rechteckige Manschetten: Hemdmanschetten mit geraden, rechtwinkligen Ecken.
- Abgeschrägte Manschetten: Manschetten mit dezent schräg geschnittenen Ecken.
- Popeline: Feines, leicht schimmerndes Baumwollgewebe, ideal für klassische Businesshemden.
R
- Streifen (Muster): Vertikale oder horizontale Linien auf dem Stoff. Klassisch (Passform): Standardschnitt eines Hemds, weder zu weit noch zu eng.
- Verstärkung: Zusätzlicher Stoffeinsatz an beanspruchten Stellen eines Kleidungsstücks für mehr Stabilität.
- Zwirn (Vollzwirn/Halbzwirn): Verfahren zum Verdrillen mehrerer Fäden vor dem Weben.
S
- Sea Island (Baumwolle): Besonders langstapelige, feine Baumwollsorte, die vor allem in der Karibik angebaut wird.
- Slim (Passform): Körpernaher Schnitt eines Hemds.
- Steppnaht: Sichtbare Naht auf der Außenseite eines Kleidungsstücks.
T
- Taillenweite: Maß für die Weite eines Kleidungsstücks auf Taillenhöhe.
- Tartan (Muster): Schottenkaro mit charakteristischer Farb- und Streifenanordnung.
- Fixierung: Thermische Verbindung von Einlagen mit dem Oberstoff für perfekten Stand.
- Garnfeinheit: Maß für die Feinheit und Stärke des im Gewebe verwendeten Garns.
- Nesselmodell: Aus einfachem Baumwollstoff gefertigtes Probemodell zur Überprüfung der Passform.
- Troca: Perlmuttmuschel, die für die Herstellung hochwertiger Knöpfe verwendet wird.
- Twill: Gewebe mit charakteristischer diagonaler Webstruktur (Köperbindung).
U
- Uni: Einfarbiger Stoff ohne Muster.
V
- Vichy (Muster): Klassisches, zweifarbiges Karomuster.
Z
- Zampa di gallina: Handnähtechnik, die an die Form eines Hühnerfußes erinnert.