Im Sommer ist alles etwas riskanter. Ganz gleich, ob Sie sich eher in die Tiefen des Amazonas-Regenwalds wagen (stilsicher gekleidet in Ihrem Hemd von Hast) oder den Nervenkitzel eines geselligen Barbecues mit Roséwein vorziehen: Zwischen Hitze und langen Sommerabenden mit Freunden empfiehlt es sich, der Pflege Ihres Hemds im Sommer besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Situationen und unsere Lösungen.
Schweiß
Im Achselbereich
Das Problem: Bei über 30°C im Schatten bleibt kaum jemand trocken. Schwitzen ist zwar eine ganz natürliche Reaktion des Körpers zur Regulierung der Innentemperatur, kann Ihren Hemden auf Dauer jedoch zusetzen.

Die Lösung? Häufig entstehen Ränder unter den Achseln durch die Reaktion zwischen Schweiß und den chemischen Bestandteilen von Deodorants. Um einen vorzeitigen Verschleiß Ihrer Kleidung zu vermeiden, empfiehlt sich daher ein Deodorant ohne Aluminiumsalze.
Ein weiterer einfacher Tipp: Lassen Sie Ihr Deodorant vollständig trocknen, bevor Sie Ihr Hemd anziehen! So kommt es gar nicht erst in direkten Kontakt mit dem Stoff.
Schließlich empfehlen wir Ihnen, nach einem heißen Tag nicht zu lange mit dem Waschen Ihres Hemds zu warten: So haben Rückstände weniger Zeit, sich festzusetzen.
Am Kragen
Das Problem: Nur weil dieser Bereich nicht sofort ins Auge fällt, heißt das nicht, dass er vernachlässigt werden darf! Und während die Achselpartie den meisten von uns vertraut ist, hinterlässt Schweiß am Hals ebenfalls deutliche Spuren an der Innenseite des Kragens.

Die Lösung? Ob an den Achseln oder am Kragen: Sie können versuchen, etwas Kleesalz (Oxalsäure) oder weißen Essig direkt auf die betroffenen Stellen aufzutragen. Beide sind für ihre bleichende Wirkung bekannt, ohne die Baumwolle zu beschädigen.
Flecken
Im Alltag und ganz besonders im Sommer ist niemand davor gefeit, sein makelloses Hemd zu bekleckern. Sei es bei einem entspannten Mittagessen unter Freunden, einem Aperitif am Abend oder morgens beim Aufstehen mit einem guten Kaffee oder einem frischen Marmeladenbrot!

Wenn Sie Ihr Hemd bekleckern und es sofort bemerken, gilt generell eine goldene Regel: Nehmen Sie einen Schwamm und sehr heißes Wasser und tupfen Sie den Fleck behutsam ab. Reiben Sie keinesfalls zu stark und verwenden Sie weder Seife noch Fleckentferner: Dies könnte den Stoff ausbleichen und irreversible helle Flecken hinterlassen.
Diese Methode funktioniert bei fast allen Fleckenarten – mit Ausnahme von Blut, das immer mit kaltem Wasser behandelt werden muss!
Doch wie entfernt man einen hartnäckigen Fleck?
Hier sind einige Ratschläge für die häufigsten Flecken. Diese Lösungen garantieren nicht immer das vollständige Verschwinden, sollten die Sichtbarkeit der Flecken jedoch deutlich mildern.
Kaffee
Das Problem: Wenn man dringend einen Kaffee braucht, ist man meist müde ... und schon ist ein Fleck passiert!
Die Lösung? Das Ausspülen des Stoffs mit kaltem Wasser ist eine bewährte Methode. Alternativ können Sie etwas Sommières-Erde für 1 bis 2 Stunden auf den Fleck geben und das Pulver vor dem Waschen vorsichtig abbürsten.
Fett
Das Problem: Im Sommer kommen wir letztlich doch oft mit fettigen Speisen in Berührung, selbst wenn wir auf unsere Linie achten!
Die Lösung? Reiben Sie den Fleck vorsichtig mit einem sauberen Tuch und etwas farblosem Spülmittel ab. Waschen Sie das Hemd anschließend in lauwarmem Wasser. Sommières-Erde kann ebenfalls eine gute, umweltfreundlichere Alternative sein.
Wein
Das Problem: Nach ein paar Gläsern macht sich die Wirkung des Weins bemerkbar und es fällt schwer, die eigene Begeisterung im Zaum zu halten…
Die Lösung? Bestreuen Sie den Fleck sofort mit Salz, um den Wein aufzusaugen. Spülen Sie die Stelle vor der normalen Wäsche mit heißem Wasser aus. Funktioniert genauso gut bei roten Früchten.
SCHÖNEN URLAUB! Zum Schulanfang erwartet Sie jede Menge Neues, und wir sind auch im August jederzeit gerne für Sie da!