Comment (bien) porter la cravate ?

Wie trägt man die Krawatte richtig?

4 Min. Lesezeit

Das Thema ist bedeutender, als es zunächst scheint. Hinter diesem feinen Stück Stoff verbirgt sich ein charakteristisches Accessoire, das allein dem ästhetischen Ausdruck dient. Ob im Büro oder zu besonderen Anlässen: Das Ziel ist stets, Ihre Garderobe zu veredeln – wählen Sie Ihre Krawatte daher stets mit Bedacht.

Wo fängt man also an?

Eine Krawatte stilsicher zu tragen, beginnt bei der bewussten Auswahl. Jenseits aller Regeln und sartorialen Empfehlungen sollte die Freude am Tragen im Mittelpunkt stehen. Eine Krawatte ist ein Akzentstück, das man nach Lust und Laune variieren kann und das beim Zusammenstellen der Garderobe schlicht Spaß machen soll.

Wie trifft man die richtige Wahl?

Natürliche Materialien

Um es vorwegzunehmen: Verzichten Sie ganz auf synthetische Fasern. Die schönsten Krawatten entstehen ausschließlich aus edlen Naturmaterialien. Seide sorgt für Reißfestigkeit, einen dezenten Schimmer und einen fließenden Fall – im Gegensatz zu den starren Polyester-Modellen, die den Markt überschwemmen. Wolle passt ideal zu Flanellanzügen oder Tweed-Sakkos. Leinen wiederum entfaltet seine Wirkung perfekt in sommerlichen, entspannteren Kombinationen.


Die Wahl des Musters richtet sich nach dem Anlass und der Art, wie Sie Ihre Krawatte tragen

Empfohlene Breite

Sofern Ihre Statur keine besonderen Maße erfordert, empfehlen wir eine Krawattenbreite zwischen 5 und 9 Zentimetern. Bei unseren Modellen haben wir uns standardmäßig für 7 Zentimeter entschieden – die ausgewogenste Breite, passend zu all unseren Kragenformen. Für schmalere Silhouetten bieten wir ausgewählte Modelle auch in einer schlanken 5-Zentimeter-Variante an.

Uni oder gemustert

Bei Farbe, Textur und Musterung gibt es kaum Grenzen – abgesehen von Comicmotiven. Die Wahl des Musters (uni, gestreift, gepunktet, meliert oder strukturiert) richtet sich nach dem Anlass und der Art, wie Sie die Krawatte tragen. Ein markanteres Modell kommt besonders gut zu schlichter, klassischer Kleidung in gedeckten Tönen zur Geltung. Eine unifarbene marineblaue Krawatte hingegen harmoniert perfekt mit einem gestreiften Hemd oder gar einem gemusterten Anzug und sorgt für den nötigen optischen Ausgleich.

Wie kombiniert man eine Krawatte richtig zum Outfit?

Farben harmonisch kombinieren

Die ewige Frage der Farbkombination! Bei der Wahl Ihrer Krawatte sollten Sie stets das gesamte Outfit im Blick behalten. Neutrale Töne wie tiefes Marineblau, Bordeaux oder klassisches Grau lassen sich mühelos zu den meisten Ihrer Hemden tragen, können aber manchmal etwas vorhersehbar wirken. Bringen Sie mit dezenten Dessins Abwechslung ins Spiel: Eine gepunktete Krawatte oder ein Modell im Club-Stil verleiht dem Ganzen sofort mehr Dynamik und Charakter, ohne das Kombinieren zu verkomplizieren.

Das Zusammenspiel der Materialien

Man vergisst es oft, doch das Zusammenspiel der Texturen ist mindestens so wichtig wie die Farben! Eine Krawatte aus glatter Seide ist stets eine sichere Wahl, erstklassige Qualität vorausgesetzt. (All unsere Krawatten werden übrigens in Italien von Hand gefertigt, in einer traditionsreichen Werkstatt für Krawatten- und Fliegenstoffe – vom Stricken bis zur letzten Falte entsteht alles vor Ort.) Wollkrawatten eignen sich hervorragend für den Winter, lassen sich aber auch an kühleren Frühlingstagen tragen. Sie bestechen durch ihren weichen Griff und wirken eine Nuance unkomplizierter als die klassische Seidenkrawatte.

Wohin mit dem schmalen Ende?

Um der Krawatte die bisweilen etwas steife Note zu nehmen, stecken Sie das schmale Ende ruhig einmal nicht in die rückseitige Schlaufe. Lassen Sie der Krawatte ihren natürlichen Fall – ein leicht hervorblitzendes Hinterteil ist keineswegs ein Fauxpas. Idealerweise schließt es auf gleicher Höhe mit dem Vorderteil ab; wenn überhaupt, darf es gern eine Nuance länger fallen.

Wichtige Faustregel: Die Spitze Ihrer Krawatte sollte genau auf Höhe des Gürtels enden. Nicht höher und nicht tiefer.

Welcher Knoten passt?

Der einfache Knoten

Ein unkomplizierter Knoten, der zu fast jeder Kragenform passt – insbesondere zu schmaler geschnittenen Varianten wie dem klassischen Kragen, dem englischen Kragen oder dem Club-Kragen. Er lässt sich mit schmalen, gestrickten oder kräftigeren Krawatten binden. Bei einer Krawatte aus Wolle oder Strick empfiehlt sich eine doppelte Wicklung für besseren Halt; ziehen Sie den Knoten anschließend gut fest, damit nichts verrutscht.

Der Windsor-Knoten

Diese Knotenform sieht man meist im geschäftlichen Umfeld oder bei feierlichen Anlässen. Er fällt breit aus und passt besonders gut zu Hemden mit weiterem Kragen wie unserem Col Semi-cutaway. Durch seine Symmetrie wirkt er formeller und distinguierter. Perfekt gebunden ist er ein Blickfang, wirkt aber schnell unausgewogen, wenn die Proportionen nicht stimmen. Üben Sie ihn also in Ruhe – und greifen Sie im Zweifel lieber zum einfachen Knoten, der auch bei weiter gestellten Kragenecken hervorragend funktioniert.

Der Old Bertie

Elegant und lässig zugleich. Er erfordert etwas mehr Übung als der einfache Knoten, bietet dafür aber viele Vorzüge: Er fällt voller und plastischer aus als der einfache Knoten und wirkt weniger förmlich als der doppelte Windsor. Kurz gesagt: Wenn man sich für einen entscheiden müsste...

Die Wahl Ihrer Krawatte und die Art, wie Sie sie tragen, verraten viel über Ihre Persönlichkeit, Ihre Seriosität oder Ihre Ungezwungenheit. Sie ist alles andere als ein banales Accessoire – gekonnt kombiniert kann sie zu einem ausdrucksstarken Stilmittel werden.

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